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GKV vs. PKV Vergleich 2026
Gesetzlich oder privat – was ist günstiger?

Mit unserem interaktiven GKV-vs-PKV-Vergleich berechnest du in Sekunden, welche Krankenversicherung für dich monatlich günstiger ist – als Angestellter, Selbstständiger oder Beamter. Du vergleichst GKV-Eigenanteil und PKV-Beitrag inklusive Zusatzbeitrag, Pflegeversicherung und kostenloser Familienversicherung und siehst eine Beitragsprognose bis zur Rente – vollkommen anonym und ohne Registrierung.

Aktuelle Beitragssätze & Rechengrößen 2026
GKV- & PKV-Eigenanteil direkt vergleichbar
Kostenlose Familienversicherung berücksichtigt
Beitragsprognose bis zum Rentenalter
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Versicherungspflichtgrenze 2026

6.450 € monatlich (77.400 € jährlich) – ab hier ist der Wechsel in die PKV möglich.

Interaktiver GKV-vs-PKV-Vergleich

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Beitragsprognose bis zum Rentenalter

Annahmen: GKV +3,8 % p. a., PKV +3,1 % p. a., Gehalt +2 % p. a. (bis BBG).

Annahmen & Rechengrößen (Stand 2026)

  • ✓ Beitragsbemessungsgrenze KV/PV 2026: 5.812,50 € monatlich (69.750 € jährlich)
  • ✓ Versicherungspflichtgrenze (JAEG) 2026: 6.450 € monatlich (77.400 € jährlich)
  • ✓ Durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2026: 2,9 % (kassenindividuell abweichend)
  • ✓ PKV-Beiträge sind Schätzwerte – sie hängen von der individuellen Gesundheitsprüfung ab
  • ✓ Modellrechnung zur Orientierung – ersetzt keine Versicherungsberatung

GKV oder PKV? Der große Vergleich für 2026

Gesetzliche oder private Krankenversicherung – die wichtigsten Unterschiede, Rechengrößen 2026 und Entscheidungshilfen im Überblick.

Was ist der GKV-vs-PKV-Vergleich und wie funktioniert er?

Der GKV-vs-PKV-Vergleich stellt deine beiden Optionen gegenüber: die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit einem einkommensabhängigen Beitrag und die private Krankenversicherung (PKV) mit einem alters- und gesundheitsabhängigen Beitrag. Für Angestellte gilt: Erst ab der Versicherungspflichtgrenze (JAEG) von 6.450 € brutto monatlich im Jahr 2026 ist ein Wechsel in die PKV überhaupt möglich. Selbstständige und Beamte können frei zwischen GKV und PKV wählen.

Du wählst deine Beschäftigungsart, trägst dein Bruttoeinkommen ein, wählst deine GKV-Kasse und gibst Tarif, Gesundheitszustand und Selbstbeteiligung deiner PKV an. Der Rechner vergleicht dann in Echtzeit den monatlichen Eigenanteil – inklusive Zusatzbeitrag, Pflegeversicherung, kostenloser Familienversicherung in der GKV und einer Beitragsprognose bis zur Rente.

So setzt sich der Vergleich zusammen

Der Kern des Vergleichs ist dein monatlicher Eigenanteil. Bei Angestellten in der GKV teilt sich der Arbeitgeber die Beiträge hälftig. In der PKV zahlst du deinen Beitrag selbst – der Arbeitgeber gibt einen begrenzten Zuschuss, dessen Höhe sich an der GKV orientiert. Zusätzlich entscheiden Familienversicherung und Altersentwicklung über die langfristige Kostenseite.

1

GKV-Beitrag

Allgemeiner Satz 14,6 % (mit Krankengeld) oder ermäßigt 14,0 %, plus Zusatzbeitrag (Ø 2,9 %) – bei Angestellten hälftig geteilt.

2

PKV-Beitrag

Alters- und gesundheitsabhängig, kein Zusatzbeitrag. Mit Tarifwahl und Selbstbeteiligung gestaltbar – im Alter steigend.

3

Familienversicherung

In der GKV beitragsfrei für Partner ohne Einkommen und Kinder; in der PKV zahlt jede Person einen eigenen Beitrag.

4

Beitragsprognose

Die Langzeitprognose zeigt die Entwicklung bis zur Rente: GKV einkommensabhängig mit Deckel, PKV altersbedingt steigend.

Rechengrößen & Grenzwerte für den Vergleich 2026

Die wichtigsten Grenzwerte und Rechengrößen für den GKV-vs-PKV-Vergleich im Jahr 2026 im Überblick:

Rechengröße Wert 2026 Hinweis
Beitragsbemessungsgrenze KV/PV 5.812,50 € 69.750 € jährlich – darüber bleibt Einkommen beitragsfrei
Versicherungspflichtgrenze (JAEG) 6.450 € 77.400 € jährlich – ab hier ist der PKV-Wechsel möglich
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2,9 % Kassenindividuell – variiert je nach Krankenkasse
Allgemeiner Beitragssatz GKV 14,6 % Mit Krankengeldanspruch
Ermäßigter Beitragssatz GKV 14,0 % Ohne Krankengeldanspruch
Pflegeversicherung 3,6 % Plus 0,6 % Kinderlosenzuschlag ab 23 Jahren
Mindestbemessungsgrundlage Selbstständige 1.318,33 € Für freiwillig versicherte Selbstständige

Wichtige Tipps zur Entscheidung GKV vs. PKV

  • Wechsel nur über der JAEG: Angestellte dürfen erst ab 6.450 € brutto monatlich (JAEG 2026) in die PKV wechseln – und die Kündigung ist nur mit 3 Monaten Frist möglich. Wer einmal gewechselt hat, kommt meist nur schwer zurück.
  • Beamte profitieren fast immer: Als Beamter mit Beihilfe sinkt der PKV-Eigenanteil auf rund 30 bis 50 % – je nach Beihilfesatz und Familienstand. Für Beamte ist die PKV daher in den meisten Fällen die wirtschaftlich bessere Wahl.
  • Familien sind in der GKV oft günstiger: Partner ohne eigenes Einkommen und Kinder sind in der GKV beitragsfrei mitversichert. In der PKV muss für jede Person ein eigener Beitrag gezahlt werden – das macht den Vergleich für Familien besonders wichtig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann lohnt sich der Wechsel von der GKV in die PKV?
Ein Wechsel lohnt sich vor allem für junge, gesunde und gut verdienende Angestellte (über der JAEG von 6.450 € monatlich), für kinderlose Singles sowie für Beamte. Mit Vorerkrankungen, steigendem Alter oder als Familienvater ist die GKV dagegen oft die sicherere und günstigere Wahl.
Was kostet die PKV mit 40, 50 oder 60 Jahren?
PKV-Beiträge steigen mit dem Alter: Während ein Komfort-Tarif mit 600 € Selbstbeteiligung mit 30 Jahren bei rund 250 € monatlich liegt, steigt er mit 50 auf etwa 500 € und mit 60 auf über 800 € – zuzüglich Pflegeversicherung und möglicher Risikozuschläge. Der Rechner zeigt dir diese Entwicklung in der Beitragsprognose.
Sind Kinder und Partner in der PKV mitversichert?
Nein. In der privaten Krankenversicherung zahlt grundsätzlich jede Person einen eigenen Beitrag – auch Kinder und nicht erwerbstätige Partner. Nur die gesetzliche Krankenversicherung bietet die beitragsfreie Familienversicherung für Partner ohne Einkommen und Kinder unter 25.
Kann ich von der PKV zurück in die GKV wechseln?
Nur unter bestimmten Bedingungen – etwa bei Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung unterhalb der JAEG oder nach Mindestzeiten in der PKV. Ab dem 55. Lebensjahr ist eine Rückkehr in die GKV praktisch ausgeschlossen. Die Entscheidung für die PKV sollte daher gut überlegt sein.
Wie hoch ist der GKV-Beitrag 2026?
Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung setzt sich 2026 aus dem allgemeinen Satz von 14,6 % (mit Krankengeld) oder dem ermäßigten Satz von 14,0 %, dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von durchschnittlich 2,9 % und dem Pflegeversicherungsbeitrag von 3,6 % zusammen. Wer ab 23 Jahren kinderlos ist, zahlt in der Pflegeversicherung zusätzlich 0,6 %.